Warum Dawah?

Published by

on

Warum mache ich Dawah?

Wir sind eine Ummah, ein Körper, denn der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte:

„Die Gläubigen in ihrer Zuneigung, Barmherzigkeit und ihrem Mitleid zueinander sind einem Körper gleich: Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der ganze Körper mit Schlaflosigkeit und Fieber!“ [Sahih Muslim, Hadithnr. 4685/Kapitel 45]

Wenn einer von uns momentan eine Iman-Schwäche hat, dann müssten wir es so behandeln, als hätten wir selbst dieses Problem. Wir sollten uns immer gegenseitig unterstützen uns weiterzuentwickeln. Wir wollen doch mit Allahs Erlaubnis zu den Erfolgreichen gehören.

„Der Mensch befindet sich wahrlich in Verlust, außer denjenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun und einander die Wahrheit eindringlich empfehlen und einander die Standhaftigkeit eindringlich empfehlen.“ (Sura al-Asr, Vers 2 u 3)

Um erfolgreich zu sein, müssen wir demnach von der Wahrheit erzählen und neben unseren rechtschaffenen Taten auch die Standhaftigkeit in den Herzen unserer Mitmenschen erwünschen und danach streben, dies zu erreichen.

Und ganz wichtig: Sich immer daran erinnern, dass die Rechtleitung nicht von uns kommt. Allah ist der Führer zum rechten Weg; nur Allah.

Warum will ich, dass andere Dawah machen bzw immer versuchen mehr als 100% zu geben?

Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte:

„Der Gläubige ist dem Gläubigen wie ein Mauerwerk: Ein Teil davon hält den anderen fest.“ [Sahih Muslim, Hadithnr. 4684/Kapitel 45]

Wir brauchen jeden einzelnen von uns. Wenn ein Stein fehlt, ist unsere Mauer nicht zu 100% stabil. Wir müssen wieder eine Ummah werden, die von Stärke und Zusammenhalt gekennzeichnet ist. Eine stabile Mauer.

Außerdem wollen wir doch, dass auch unsere Geschwister die süße des Glaubens spüren und Tag für Tag ihr Bestes geben. Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – sagte:

„Keiner von euch ist gläubig, bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht.” (Überliefert bei al-Buẖārī und Muslim)

Was bewegt mich immer wieder jeden Tag aufzustehen und weiter zu machen?

Die Erinnerung an den Tod und daran, dass unsere Zeit vergänglich ist. Wir wissen nicht wann, wo und in welchem Zustand wir sterben. Es liegt an uns, unser Bestes zu geben und uns auf den Tod und die Abrechnung vorzubereiten.

Womit verbringen wir überwiegend unsere Zeit? Sind es Handlungen, mit denen wir zufrieden wären, wenn dies unsere letzten Handlungen wären? Wenn dies nicht so ist, dann müssen wir unbedingt eine Änderung in unserem Leben vornehmen!

„Sag: Gewiß, der Tod, vor dem ihr flieht -, gewiß, er wird euch begegnen. Hierauf werdet ihr zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren zurückgebracht, und dann wird Er euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet.“ (Sura Al-Ǧumʿah, Vers 8)

Hinterlasse einen Kommentar