„[…] Bei vielen von uns kommt dieser eine Wunsch, der Wunsch zu heiraten… Man sagt sich, eines Tages werde ich heiraten, […] eines Tages werde ich meinen Traummann heiraten. […] Doch wir müssen wissen, dass dieser Gedanke gezügelt sein muss. Wir müssen sehr sorgsam darüber nachdenken, welchen Typ Person wir heiraten möchten. Der Punkt ist nämlich, diese Entscheidung wird den Rest unseres Lebens bestimmen. Ob wir ein gestresstes Leben führen werden, oder ein harmonisches. Entscheidungen in Bezug auf die Heirat sind wohl die bedeutendsten Entscheidungen, die man treffen kann. Für uns ist sehr wichtig zu wissen, was uns der Gesandte صلى الله عليه وسلم über diese Entscheidung gelehrt hat.
[…] Ein bekannter Prediger sagte einmal, wenn die Ehe teuer und schwierig wird, dann wird die Zina billig und leicht. […] Sobald wir die Entscheidung gefällt haben, sollte für jeden von uns das wichtigste Ziel im Leben sein, unseren Schöpfer zufrieden zustellen. […] Wenn dies der Fall ist, lehrt mich meine Religion, die beste Person, der beste Ehemann, die beste Ehefrau zu sein, einen guten Charakter zu besitzen und das beste Benehmen zu haben. […] Dass ich meine Pflichten erfüllt habe; meinem Schöpfer gegenüber, genauso wie meine Pflichten gegenüber meiner Familie.
[…] Es gab Fälle, wo jemand seine Frau im Nachtclub auswählte, und genau dort wurde er von ihr verlassen. […] Warum spornt der Islam uns zur Vermittlung an? Damit das Mädchen vor Verleumdungen beschützt wird, vor der Blauäugigkeit zu glauben, dass sie jemanden liebt, davor ausgenutzt und missbraucht zu werden. […] Selbst im Westen sagt man „Liebe macht blind.“ Das bedeutet, dass du nichts verstehen wirst, weil es Liebe ist.
[…] Wir denken, das ist die eine richtige Person für mich. Wir haben nicht mit ihr zusammen gelebt, wir kennen nicht einmal ihre Familie, wir wissen nicht, was ihre Familie über sie selber denkt, wir wissen nicht, was ihre Freunde über sie denken. […] da wir bislang die ganze Person nicht begriffen haben, aber wird sind schon so sehr in diese Person verliebt und können es kaum erwarten sie zu heiraten. […] Später in der Ehe merken wir, das ist nicht die Person, die ich geheiratet habe, das ist nicht die Person, die ich wollte. Doch! Das ist genau die Person, doch du hast sie nicht richtig kennengelernt und dich von ihrem Schein trügen lassen.
[…] Hast du einmal die richtige Person gefunden, stell dir die Frage, noch vor der Hochzeit, wird diese Person […] der richtige Vater meiner Kinder sein? Wird sie ein Vorbild sein? Wird sie mir helfen, den geraden Weg zu gehen? Wenn das der Fall ist, wird sie in einer respektvollen Weise mit mir sprechen? […] Wenn sie mich ausbessern sollte, wird sie es liebevoll meinen? […] Wird sie eine Person sein, die versucht die Dinge mit meinen Augen zu sehen?
[…] Beziehung müssen gehegt werden. Sie entstehen nicht einfach aus heiterem Himmel. Eine Beziehung ist wie eine Zimmerpflanze, je mehr du sie pflegst, desto besser wird sie wachsen und gedeihen. Und du musst wissen, genauso wie du dich um deine Pflanze kümmern musst, musst du deine Beziehung bei Laune halten. Von Zeit zu Zeit kann eine rote Rose verwelken. Du weißt ja, es gibt Menschen, die Pralinen und Geschenke kaufen, für jemanden mit dem Sie nicht verwandt sind. Aber ihren eigenen Familienmitglieder haben sie vergessen. Das ist der Punkt, an dem die Beziehung auseinander bricht. In der Zeit vom Fernsehen und Internet, wo Menschen das Leben anderer beobachten können und sie sehen, wie glücklich die anderen zu sein scheinen, neigen sie dazu ihr Leben mit jenen zu vergleichen. Es ist katastrophal deine Ehe mit der Ehe eines anderen zu vergleichen. […] Deswegen müssen wir unser Bestes geben, um eine solide Beziehung aufzubauen, dass mein Ehepartner offen und respektvoll mit mir sprechen kann. […]“
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